Seminare und Angebote

Angebote für Menschen, die sich gerne weiterbilden möchten

 

Werbung*) 

Im Umfeld der Freien Aktiven Schule Stuttgart gibt es viele Menschen, die in ihrem Arbeitsbereich die Haltung des Respekts und der Achtsamkeit umsetzen wollen.

Verschiedenste Angebote ermöglichen stärker in all die Facetten einzutauchen, die mit dieser achtsamen Haltung verbunden sind.

- Kooperation Spielraum - EntdeckungsRaum
- Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg
- Malraum an der FAS 

*) Da die FAS nicht der Veranstalter der Seminare ist und sie teilweise auch nicht in unseren Räumen statt finden, müssen diese als Werbung gekennzeichnet werden. Die hier vorgestellen Seminare würden wir, wenn es die Möglichkeit gäbe, aber jederzeit in unseren eigenen Räumen anbieten. Daher empfehlen wir sie gerne weiter.

 

Kooperation Spielraum - EntdeckungsRaum

Leitung des Entdeckungsraums

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Kontakt & Anmeldung

Sharlotta Schlotterbeck

mail@entdeckungsraum-stuttgart.de

www.entdeckungsraum-stuttgart.de

 

 

 

Ort und Termine

Dienstags, 9.30 - 10.45 Uhr und 11.00 - 12.45 Uhr
Yoga und Meditationszentrum Lotusherz, Epplestraße 4, 70597 Stuttgart.

Mittwochs, 9.30 - 10.45 Uhr und 11.00 - 12.45 Uhr
Yoga Vidya, Schloßstr. 66, Stuttgart-West

1 Kurs beinhaltet ein Trimester (Sept.-Dez.; Jan.- April;  Mai - August)

Der Entdeckungsraum

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ist ein Angebot für Eltern mit Kindern im Alter ab 5 Monaten in einer altershomogenen Gruppe von ca. 6 Kindern.

Es ist ein Raum für Eltern, die Interesse und Freude haben sich auf eine Zeit der ungeteilten Aufmerksamkeit mit ihrem Kind einzulassen um sich in ruhiger Gegenwärtigkeit an der individuellen Entwicklung ihres Kindes zu erfreuen.
Es ist ein Raum für Eltern, die sich einlassen wollen auf eine Eltern- Kind-Begegnung deren Basis das Vertrauen in die Kompetenz des Kindes ist.
Es ist ein Raum für Eltern, in dem sie die Eigenaktivität und Selbst- wirksamkeit ihrer Kinder wertschätzen und genießen können.

Es ist ein Raum für Kinder, entwicklungsgemäß gestaltet durch die von Emmi Pikler entwickelte Bewegungslandschaft. Er lädt die Kinder ein, sich in ihrem Tempo, ihren Fähigkeiten und ihrem Wesen gemäß drehend, greifend, robbend, krabbelnd, kriechend, kletternd auf Entdeckungsreise zu begeben. So können sie sich mit ihren Körper vertraut machen und sich in ihm beheimaten.

Die unstrukturierten Spielmaterialien locken in ihrer vielfältigen Handhabbarkeit und lassen dadurch Raum für Kreativität.

Eine vertrauensvolle und von Achtsamkeit geprägte Atmosphäre ist der Boden, der den EntdeckungsRaum trägt. Mein Herzensanliegen ist es, einen Raum zu gestalten, der es ermöglicht mit sich selbst und seinem Gegenüber verbunden zu sein und sich „gefühlt zu fühlen“.

Zu mir:

Wenn ich zurückblicke dann ist der Moment, in dem meine Tochter zur Welt kam auch der Moment, in dem ich noch einmal neu geboren wurde - in dreifacher Weise, als Mensch, damals Erzieherin und Mutter.
Was in mir zur Welt kam ist eine tiefe Ehrfurcht vor dem Leben, die sich anfühlt, als ob ich von diesem Moment an die Welt mit anderen Augen sehen konnte und dies ist freudigerweise bis heute so geblieben.

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Als meine Tochter ca. 6 Monate alt war besuchte ich Fortbildungen bei dem Verein
„Mit Kindern wachsen“, der mich fortan begleitete und nährte, den respektvollen Blick in mir zu stärken und immer wieder neu aus diesem heraus zu handeln und in Begegnung zu gehen.
Wir besuchten einen Pikler-Spielraum und ich war begeistert, meine Tochter in ihrer freien Bewegungsentwicklung zu erleben und sie in diesem gestalteten Raum zu begleiten. So durfte mein Vertrauen in die Kompetenz und die von Anfang an innewohnende Weisheit eines jungen Menschen wachsen und weiter gedeihen.
Die Seminare „Mit Kindern neue Wege gehen“, „Elternkompass“, „Ein guter Start ins Leben“, „Essentielle Gestaltarbeit“ setzten einen Prozess in Gang, der mein Leben noch immer weiter bereichert und lebendig macht.

In den Haltungen von Emmi Pikler, Magda Gerber, Maria Montessori, Mauricio und Rebecca Wild, Katharina Martin, Naomi Aldort, Daniel Siegel und Gerald Hüther finde ich immer wieder Gedanken und Impulse, die sich vertraut anfühlen oder mich herausfordern Neues zu kultivieren um liebevoll und auf Augenhöhe mit mir und Anderen verbunden sein.

So bin ich, und sind wir als Familie noch immer auf Entdeckungsreise. Mit unser mittlerweile jugendlichen Tochter sind wir hier an der FAS gelandet und fühlen uns mit ihrem Konzept und der dort gelebten Haltung sehr verbunden.

Nachdem ich den EntdeckungsRaum mehrere Jahre in der Hebammenpraxis Stuttgart-Mitte angeboten habe, freue ich mich nun, den EntdeckungsRaum in Kooperation mit der FAS anzubieten und so das Gemeinschaftsprojekt „Bildungshaus“ mitzugestalten.

 

Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg

Seminarleiterin

Uta HohenbergerUta Hohenberger, Diplom-Sozialpädagogin und Mitgründerin der Freien Aktiven Schule. Von 2002 - 2012 Vorstandsmitglied in der FAS. Langjährige Erfahrung in Begleitung und Beratung von Familien.

uta-hohenberger@t-online.de
www.inverbindungsein.de

Tel. 0711-3807125

Termin: wird noch bekannt gegeben
(organisiert vom Dachverband Eltern/Kind-Gruppen)

Ort: dieses Mal: Dachverband Eltern-Kind-Gruppen e.V., Lazarettstraße 14, 70182 Stuttgart

Weitere Termine:

werden ebenfalls noch bekannt gegeben

 

Seit 2008 beschäftigt sich die Schule mit dem Thema der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg. Einige Begleiter und Eltern nahmen gemeinsam an einer einjährigen Fortbildung teil. Seit 2010 werden regelmäßig Kurse für Begleiter und Eltern an der Schule angeboten und Jugendliche mit Elementen daraus fortgebildet z.B. in der Streitschlichtungsausbildung.

Meine Tochter hat die FAS erfolgreich durchlaufen und gehörte zu den ersten, die im Sommer 2012 ihren Abschluss machten.

Mich beflügelt die Idee vom selbstbestimmten Lernen, vom Raum zur eigenen Entfaltung, von der wachsenden Eigenverantwortung der Kinder. Mit diesem pädagogischen Konzept erfüllen sich wichtige Grundwerte: Respekt vor dem Kind und seinen Entwicklungsprozessen, Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns, ein bewertungsfreier Raum, der nicht Konkurrenz, Bewertung und Manipulation dient, sondern die eigene Motivation in den Mittelpunkt stellt.

Im Jahre 2005 habe ich die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg kennengelernt. Zusammen mit einigen Eltern und LehrerInnen machte ich mich auf den Weg, unsere Kommunikation in Richtung größerer Aufrichtigkeit und Verbindung zum Gegenüber zu entwickeln und in Seminaren schulen zu lassen. 2008/2009 absolvierte ich zusammen mit elf weiteren Menschen aus unserer Schule eine Jahresausbildung in Gewaltfreier Kommunikation. Seitdem hat sie mich nicht mehr losgelassen.

Auch nach dem altersbedingten Weggang meiner Tochter aus der FAS fühle ich mich unserer Schule weiterhin sehr verbunden. Denn die Grundwerte der Gewaltfreien Kommunikation sind denen der FAS sehr nahe. Es geht um das Einstehen für sich selber, um die volle Verantwortungsübernahme für die eigene Person, um das Finden von Sinnhaftigkeit für das eigene Handeln und um die Empathie für mich und mein Gegenüber. Auf diese Weise lassen sich Wege im Miteinander finden, die Verbindung schaffen und uns in Konfliktsituationen viel weiter tragen als die herkömmliche Herangehensweise.

Sehr gerne stelle ich meine erworbenen Kompetenzen auch weiterhin der Schule zur Verfügung und biete sie allen Interessierten an.

Malraum an der FAS

Leitung des Malraums

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Birgit Greiner, Mutter einer erwachsenen Tochter. Studium Pädagogik und Psychologie; Ausbildung intuitives Malen bei Paro Bolam; Ausbildung zur Malortbegleiterin bei Arno Stern, Paris; langjährige Arbeit in der Erwachsenenbildung;begleitet seit über 10 Jahren Kreativwerkstätten an der Freien aktiven Schule auf den Fildern
leitet Fortbildungen für ErzieherInnen

b.greiner@yahoo.de
t: 0711-57 01 52 87

Haben Sie Lust In den spielerischen, fließenden Prozess Ihrer Kreativität einzutauchen?

Einen kleinen Ausschnitt der Freien Aktiven Schule zu erleben?
Wen es lockt in diesem gechützten und wertfreien Ort in Kontakt mit seiner kreativen Quelle zu kommen, ist dazu herzlich eingeladen:

Termine: an unten stehenden Freitagen von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr;
an anderen Tagen nach Vereinbarung

18. Oktobe 2019, 
10. Januar  2020, 
20. März     2020, 
 8. Mai        2020, 
 3. Juli        2020

 

Kosten:
für Erwachsene: 20 € incl. Material
für Kinder und Jugendliche: 15 € incl. Material

Anmeldungen bis spätestens zum Montag davor an Birgit Greiner

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Die Farborgel mit leuchtenden, wasserlöslichen Gouachefarben und Pinseln steht einladend im Raum. Jede/r kommt, nimmt sich große Papierbögen, die an die Wand geheftet werden. Und das Spiel mit den Farben kann beginnen.
Über die Bilder der Andern wird nicht gesprochen. Jenseits von richtig und falsch, schön und hässlich findet jeder seinen/ihren ureigenen Ausdruck.

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Birgit begleitet 1x pro Woche den Malraum der FAS und die Kinder bei ihren Aktivitäten in der Nachmittagsbetreuung der Freien Aktiven Schule.

Sie arbeitet auch freiberuflich und bietet im Rahmen dessen u. a. das intuitive Malen für alle Interessierten an.

 

Menschenwürdige Kommunikation - Motivation
Kay Hirsch

Seminarleiter

Hartmut Kay Hirsch, früher Jugend- und Heimerzieher mit Lehrbefähigung Kunsterziehung, 2002-2013 alternativer freier Unternehmens- und Didaktikberater, heute Referent und Geschäftsführer bei KINDESPERSPEKTIVEN, eine Gemeinnützige Gesellschaft zur Implementierung von Kindesperspektiven und Menschenwürdiger Kommunikation, und berufsmäßiger Verfahrensbeistand in Kindschaftssachen, umgangssprachlich oft auch "Anwalt des Kindes" genannt.

Derzeit Vorstandsmitglied des Trägervereins der Freien Aktiven Schule Stuttgart e.V.. Langjährige Erfahrung in Begleiten und Beraten von Softwareentwicklern bei der technischen Umsetzung von kommunikativ motivierender Frontendgestaltung, Geschäftsführern und Vorständen in motivierender Kommunikation mit Personal und Kunden, Existenzgründern, Menschen in sozialen Berufen, insbesondere Lehrer und Erzieher in der Kommunikation mit Kindern und deren Eltern, Altenpfleger und Beratungsstellen in der Kommunikation mit Klienten, sowie Vereine für Väter und Mütter in konflkthaltigen familiären Lebensphasen.

info@kommtheo.de
www.kommtheo.de und www.kindesperspektiven.de

Tel.0711-28472158
Termin: Menschenwürdige Kommunikation - Einführung in die konfliktvermeidende Kommunikation.

Alltagssprache: in Planung nach Absprache
Ort
: an verschiedenen freien Schulen und Bildungsstätten

Seit 2002 beschäftigte ich mich zur Konfiktminimierung und -bewältigung mit Kommunikation, Menschenrechte, insbesondere für Kinder, der Würde des Menschen und der manipulationsfreien Motivation.

Über unsere Schule bin ich auf die Kommunikationsmethode des US-amerikanischen Psychologen Marshall Bertram Rosenberg aufmerksam geworden und habe darin ein sehr großes Potential für eine der Würde des Menschen entsprechenden Kommunikation und Motivation entdeckt. Auf dieser Methode aufbauend habe ich den theoretischen Ansatz der Menschenwürdigen Kommunikation vervollständigt, anschließend publiziert und in der praktischen Arbeit mit Kindern, Eltern, Erzieher und Beratungsstellen nachhaltige Erfolge erzielt.

Insbesondere bei Kindern beobachte ich eine hohe Nachhaltigkeit bei Anwendung der Menschenwürdigen Kommunikation und Motivation, weil es von Natur aus ihrem Drang nach Selbstbestimmung und wachsender Eigenverantwortung entspricht. Und bei Eltern erlebe ich oft das Abfärben von den Kindern und eine natürliche Motivation, diese Sprachkultur annehmen zu wollen.

Abschließende Ideen zur Menschenwürdigen Kommunikation kamen mir bei Seminaren über Gewaltfreie Kommunikation. Mich hat mehr und mehr die Frage beschäftigt, was denn wäre, wenn wir den Konfikt durch z.B. Gewaltfreie Kommunikation nicht nur heilen, sondern alltäglich so kommunizieren, dass so wenig wie möglich Konflikte überhaupt erst entstehen, also eine eher konfiktvermeidende Alltagssprache anwenden, die auch unserem Drang nach Würde entspricht?

Stellen wir uns mal vor, wir würden nicht mehr in unserer Lebenssituation und Entwicklung belehrt, beschult, analysiert, beschuldigt, bemitleidet sowie bewertet werden, sondern einfach nur dabei begleitet werden, um selbstbestimmt und eigenverantwortlich unser Dasein zu meistern. Was wäre dann?

Menschenwürdige Kommunikation mit einem konfiktvermeidenden Ansatz für den Alltag geeignet ist das Pendant zur Gewaltfreien Kommunikation mit einem konfliklösenden Ansatz geeignet für Konfiktbewältigung.

Menschenwürdige Kommunikation verändert die innere Haltung so, dass Kon ikte gar nicht erst entstehen.

Menschenwürdige Kommunikation ermöglicht es auch u.a. so zu streiten und wütend zu sein, ohne dabei seine eigene Würde noch die des Gesprächspartners anzugreifen. Menschenwürdige Streitereien und Wut sind sogar notwendig, um Kon iktszenarien zu vermeiden.

Wer streitet und strampelt vor Wut zukünftig würdevoll mit?

Spielerisch und in natürlicher Weise erforschen wir, was eigentlich unsere Würde ausmacht und es nicht notwendig ist, sich immer wieder aufs Neue bewusst für Empathie zu entscheiden und eigene Gefühle und Bedürfnisse vorab objektiv zu analysieren. Wir werden lernen, flüssig ohne großes Nachdenken alltäglich würdig zu kommunizieren. Wir werden lernen, uns aus der uns anerzogenen Objektivität wieder heraus zu bewegen, und in unsere Subjektivität zurück zu gelangen, ohne zukünftig uns selbst und andere Menschen als Objekte zu sehen noch zu behandeln. Ständiges ungefragtes Urteilen und Analysieren von uns und Anderen verlernen wir dadurch allmählich und bauen so die gewünschte wachsende und natürliche Verbindung zu uns selbst und unserem Umfeld auf.

Sehr gerne stelle ich meine erworbenen Kompetenzen zur Verfügung und biete sie allen Interessierten an.

Stuttgart, August 2019