Aktuelles aus Schule und Kindergarten

Freitag, 27.01.17

Veranstaltung mit ehemaligen SchülerInnen

Das Dreizonen-Modell beinhaltet die Komfortzone, die Wachstumsphase und die Frustrations- oder Panikzone – hier ganz “greifbar” dargestellt.

 

Als Auftakt des pädagogischen Wochenendes kamen am Freitagabend interessierte Eltern und Pädagogen aus Schule und Kindergarten, um sich gemeinsam mit 14 FAS-Absolvent/innen dem Thema „Mein Schweinehund und ich“ zu widmen. Mit der Methode "Worldcafé" tauschten wir uns in drei Runden in immer wieder neuen Konstellationen aus. Innerhalb kürzester Zeit trugen wir vielfältige Gedanken zusammen – sehr inspirierend!

Danach erzählten die jungen Erwachsenen sehr offen, was sie während und nach ihrer FAS-Zeit herausfordernd fanden, wie sie mit den Herausforderungen umgingen und umgehen und wie sie die Begleitung an der Schule erlebt haben. Es gab ehrliche Rückmeldungen und wertvolle Anregungen für die Weiterentwicklung der FAS. Spürbar waren die Nähe und Vertrautheit unter den Schüler/innen und mit ihren damaligen Begleiter/innen.

Sehr berührt waren die Zuhörer darüber, dass so viele ehemalige Schüler gekommen waren. Ihre authentischen und sehr differenzierten Berichte über ihre Erfahrungen beeindruckte die Erwachsenen.
An diesem Abend wurde wieder eimal erlebbar, warum es sich wirklich lohnt diesen Ort des  gemeinsamen Wachsens und der gemeinsamen Entfaltung - vom Kindergarten bis zur Werkrealschule - ins Leben gebracht zu haben.

Mit vielen Eltern, deren Kinder in der Primaria und Sekundaria sind, wurde am nächsten Tag das Thema "Umgang mit Herausforderungen" weiter bearbeitet.
Die Pädagogen gaben kurze Inputs zu verschiedenen Themen:  "Lernen im Dreizonen-Modell", "Aufschieberitis", "Wachstum braucht Selbst-Erfahren und nicht Überbehütung" und "Punktlandung".
Da sich Herausforderungen nicht nur in der Schule zeigen, reflektierten wir in Kleingruppen ausführlich, wie wir aktuell mit Herausforderungen in der Familie umgehen. Der Abschluss dieser Reflektionen mündete darin, dass jede/r aufschrieb, wie sie/er ab jetzt seine Kinder im Umgang mit ihren Herausforderungen begleiten möchte.

von Katrin Bohner